Liebe :2

                                     Der Bund

Hast du's in meinen Augen nicht gesehen,
Was ungestüm dein Mund seit gestern fragt?
Ich ahn' in dir das gleichgeschaffne Wesen,
Und meines Daseins öde Dämmerung tagt.
In dunkler Wolke webt, mit leiser Hand,
Die Sympathie geheimnisvoll ihr Band.

Empfang' Gesehnter, diese Freudenzehre
Zum Dank, daß du den Himmel mir enthüllt!
Der Erd' entführt ins Tal der Schattenchöre
Einst Psyche nur allein dein holdes Bild;
So rettete von Tauris wilden Strand
Sein Heiligtum Orest in's bessre Land.

Du, den ich kühn aus Tausenden erwähle,
O Schöpfer hoffnungsvoller Blütenzeit!
In diesem Kuß nimm meine ganze Seele,
In diesem Ring das Pfand der Ewigkeit;
Am Sternenhimmel flammt das heilge Wort:
Der Geister Einklang tönt unendlich fort.

  Die Liebe

 
      Die Liebe ist ein scharfes Schwert,
   oftmals die Messer sich wetzen.

            Mit Gefühlen kann man sehr leicht
              einen Menschen verletzen.

            Die Liebe ist ein Glücksgefühl,
            wie wild lodern die Flammen,

      egal ob in guten oder schlechten Tagen
      wahre Liebe hält Menschen zusammen.

            Die Liebe ist eine stolze Burg
         sie will im Sturm erobert werden,

     und ist ein Ritter charmant genug wird 
           sie sich nicht lange wehren. 

           Die Liebe ist ein schöner Traum
            überall Frohsinn und Lieder,

       sei nicht traurig wenn er vorbei ist, 
        die Liebe kommt immer wieder.