Dunkele Mächte

gibt es "SIE" die Mächte der Dunkelheit

schaut her.......................................................

Aus religionskritischer Sicht handelt es sich beim Teufel und allen bösen Geistern um Fabelwesen der menschlichen Phantasie.

Da die Religionen in Argumentationsnot angesichts der Ungerechtigkeiten in der Welt sind, ist die Vorstellung von der Existenz des Teufel hilfreich als Erklärungsmuster. Wahrscheinlich hat der Teufel sich aus den Göttern der Naturreligionen, die Naturgewalten, Unglück und Aggressionen verkörperten, weiterentwickelt zu einer einzigen Person.

Statistisch gesehen glauben nur noch ca 30 % aller Christen in der BRD an den Teufel als geistiges Wesen und es werden immer weniger. Offensichtlich fällt es leicht, die Vorstellung von der Existenz des Teufels los zu werden. Sie hat einen ja sowieso nur unnötig bedrückt und geängstigt.

Gruner-und-Jahr Meldung 1.11.1991: Der Teufel lebt in Amerika! Wo dort? In 52 Prozent der US-Köpfe: So viele Amis glauben an den Teufel. Das Paradies für Exorzisten entdeckte GALLUP durch eine Umfrage."

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hier leben meine  Teufel und Hexen

Mythologien, Mythen, Religionen

Die Wissenschaft der Mythologie beschäftigt sich mit den Mythen (Sagen, Legenden) der

Völker und daraus resultierend auch mit der Entstehung von Geschichten über die

Erschaffung oder den Untergang der Welt, bzw. dem ‚ewigen’ Kampf zwischen Ordnung und

Chaos, der sich zumeist in Konflikten zwischen diversen Göttern und ihren dunklen

Gegenspielern wie Teufeln oder Dämonen darstellt.

Die Ursprünge von Mythologien und die daraus resultierenden religiösen und spirituellen

Vorstellungen, liegen weit zurück in der Zeit des Urmenschen. Die Wissenschaft geht heute

davon aus, dass sich vor ca. 400.000 Jahren erste Denkansätze im Bewusstsein des Menschen

formten, die sich über den harten Alltag hinaus, der in der Hauptsache geprägt war von einem

permanenten Überlebenskampf, entwickelten.

So geht man heute davon aus, dass Dinge, die für unsere Vorfahren nicht zu erklären waren

und die ihnen Angst einjagten, die Initialzündung für die Bildung mythologischer oder

religiöser Vorstellungen waren. Da waren zum einen Naturerscheinungen wie Gewitter,

Sonne, Mond und Stürme, die willkürlich und unbeeinflussbar das Leben der Urmenschen

bestimmten. Aber auch die Gefahr durch Krankheiten (z.B. sind eine Vielzahl von Dämonen

aller Mythologien personifizierte Krankheiten) und ‚last but not least’ die tiefste aller Ängste,

die Furcht vor dem Tode bzw. dessen gedankenliche Realisierung, einhergehend mit dem

Verlustschmerz.

Dies alles führte zu einem Glauben an übernatürliche Mächte bzw. Wesen, die dem Menschen

gut oder böse gesonnen waren und die scheinbar in der Lage waren dessen Geschicke zu

beeinflussen.

Im Laufe der Jahrtausende bildeten sich dann aus den anfänglichen, noch relativ

unstrukturierten „mystischen Gedanken“ klare Vorstellungen von Wesen (Göttern) heraus und

somit auch Vorstellungen von der Entstehung der Welt und des Menschen selbst.

Manche dieser Vorstellungen muten auf Basis der heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse

eher etwas skurril an, so glaubten die Mayas z.B. daran, dass der Mensch zuerst aus Erde und

Ton geschaffen wurde, da sich das aber als wenig haltbar erwies und die Menschen schnell

zerbröselten, schnitzten die Götter den Menschen aus Holz. Das erwies sich zwar als deutlich

haltbarer, aber diese Holzmenschen hatten kaum Emotionen und vergaßen ihre Schöpfer die

Götter anzubeten bzw. ihnen zu huldigen. So wurde auch dieser Bauplan wieder verworfen

und man kam von göttlicher Seite auf den Gedanken die Menschen aus Mais zu erschaffen

Diese Maismenschen erwiesen sich dann nach einigen Modifikationen und göttlichen Zutaten

als die tatsächlichen Urahnen der Menschheit!

Neben den unterschiedlichsten Vorstellungen zur Entstehung, gab es natürlich auch immer in

jeder Mythologie ein Szenario des Untergangs der Welt. Diese Untergangsszenarien waren

meistens geprägt durch eine letzte Entscheidungsschlacht zwischen „guten“ und „bösen“

Göttern bei der nicht selten die letzteren die Oberhand behielten. Solche Endzeitmythen

finden sich sehr ausgeprägt z.B. in der germanischen Mythologie in Form von Ragnarök bei

der der Sitz der Götter (Walhalla) durch die Feuerriesen und allerlei verbündeten Ungeheuer

wie der Midgardschlange und dem Fenriswolf erstürmt wurde, die Götter getötet wurden und

die Welt im Meer versank.

Aus dem Untergang entstand dann wieder ein Neuanfang. Zumeist bestand da aber dann ein

Wandel im Glauben, denn nun gab es nicht mehr viele verschiedene Götter mit

unterschiedlichen Zuständigkeiten, sondern nur noch einen Gott. Diese Entstehung einer

monotheistischen (Eingottglaube) Religionsvorstellungen wandelte die breite Palette

menschlicher Charaktereigenschaften der alten Göttern langsam hin zu einem

‚Schwarz/Weiß-Bild’, dass auf der einen Seite einen rundum guten Gott und auf der anderen

Seite einen ausschließlich negativ gesinnten bösen Gegenspieler hervorbrachte. Dahinter mag

wohl der Wunsch des Menschen nach klaren Verhältnissen stehen über die man nicht näher

nachdenken muss und die eine differenzierte Betrachtung unnötig machen. Zudem ist ein

solch einfach gestrickter Glaube auch leichter und problemloser seitens der jeweils göttlichen

Repräsentanten auf Erden zu vermitteln.

Vergleicht man alle Mythen untereinander so gibt es übrigens immer wiederkehrende

Übereinstimmungen, die mehr oder weniger modifiziert die Basis für alle religiösen

Erzählungen bilden. Als eines von vielen Beispielen mag hier die christliche Geschichte der

Sintflut dienen, die nahezu deckungsgleich aus dem summerisch-babylonischem Gilgamesch-

Epos kopiert und übernommen wurde oder auch der Mythos des Verräters, der göttliche

Geheimnisse an die Menschen weitergab und dafür auf ewig verdammt ist. Hierfür stehen

z.B. Luzifer (christl. Mythologie), Prometheus (griech. Mythologie) oder Loki (germ.

Mythologie).

Auf jeden Fall ist eines klar - Die Erforschung von Mythologien und deren Ursprüngen ist

eine äußerst spannende Sache und nur wer sich hier mit der Vergangenheit beschäftigt wird

lernen die Gegenwart besser zu verstehen.

Azazel

 

mythologisch/Mythos
Zunächst ist lediglich eine Erzählung von Ereignissen gemeint. Im eigentlichen Sinne benutzt wird der Begriff Mythos heute aber in Gegenüberstellung zum wissenschaftlichen Erklären. Mythologische Erzählungen erzählen von etwas Grundlegendem und Ursprünglichem. Z.T. wird der Begriff heute auch verwendet für etwas, das einer wissenschaftlichen Nachprüfung nicht standhält.
  1. ich glaube  das  mystisches  genau so  wenig standhält wie die Legenden von Hexen und dem Teufel 
  2. ich finde es sind interessante Themen aber ansonsten.............................................
  3. na, ja das soll jeder für sich selbst entscheiden                                                              

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Das Böse im 21. Jahrhundert
In der heutigen Zeit hat der Glaube an den Teufel stark abgenommen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Wissenschaft eine sehr viel höhere Position erreicht hat. Galt sie früher als gotteslästerlich, so werden heute fast immer wissenschaftliche Erklärungen gesucht. Auch die Kirche besitzt längst nicht mehr eine so große Macht.
Der Teufel wird heute meistens als Symbol benutzt. Er ist jedoch keineswegs mehr so schrecklich, häufig wird er als niedlich dargestellt oder ins lächerliche gezogen. Genau wie die Engel, die für eine Versicherung über den Sportplatz fliegen und Fußbälle auffangen. Er kommt in den Medien und in der Werbung genauso vor wie in der Literatur und ist in unseren Alltag miteingegangen.
Der Pakt mit dem Teufel, Grund der Anklage wegen Hexerei, war und ist ein beliebtes literarisches Motiv. Goethes „Faust” ist das berühmteste Drama dieser Gattung, auch Heine neben zahlreichen anderen versuchte sich an diesem Stoff.